Forschung und Entwicklung für elektronische Geräte und Systeme in der Medizin
Diese Veranstaltung bringt Entwickler biomedizinischer Geräte mit Hard- und Software-Anbietern zusammen, um im Rahmen eines umfassenden Vortragsprogramms technisch fundierte und praxisorientierte Informationen rund um die Entwicklung von elektronischen Systemen für den Einsatz in der Medizintechnik zu vermitteln.
Hier diskutieren zudem Wissenschaftler und Entwickler gemeinsam Fortschritte im Bereich der biomedizinischen Gerätetechnik. Und Neueinsteiger auf diesem Gebiet bekommen Zugang zu Wissen und Erfahrung in der biomedizinischen Geräteentwicklung und damit zu diesem vielversprechenden Markt.
Tragen Sie mit einem Fachvortrag zum Programm dieser Veranstaltung bei, reichen Sie jetzt Ihren Vortragsvorschlag online ein.
Dort finden Sie eine ausführliche Liste möglicher Themenbereiche, von Bauelementen, Modulen und Systemen über passive Komponenten, Verbindungstechnik, Sicherheitstechnik, Aktorik und Sensorik bis zu drahtloser und drahtgebundener Kommunikation – alles natürlich mit Bezug auf medizinische Anwendungen. Darüber hinaus bilden die Software sowie deren Entwicklung, Verifikation und Simulation ebenso wichtige Themenblöcke der Veranstaltung wie Benutzeroberflächen, die Usability oder die gesetzlichen Rahmenbedingungen in Form verschiedenster Normen.
Rückblick Electronics goes medical 2012:
Ihre bereits vierte Konferenz speziell für das Anwendungsgebiet der Medizintechnik stellte die DESIGN&ELEKTRONIK unter das Motto »Electronics goes medical«. Die Vorträge auf diesem gemeinsam mit dem Fachmedium MEDIZIN+elektronik und dem Heinz Nixdorf-Lehrstuhl für Medizinische Elektronik der TU München veranstalteten Entwicklerforum drehten sich um den Einsatz von elektronischen Komponenten, Systemen und Tools im medizinischen Umfeld und stellten aktuelle Ansätze, Lösungen und Produkte für dieses spannende Anwendungsgebiet vor.
Prof. Wolf vom Lehrstuhl für Medizinische Elektronik skizzierte in seiner Eröffnungs-Keynote den Stand der Forschung bei bioelektronischen Mikrosystemen, im Anschluss zeigte Oliver Peters von Bosch die bestehenden Hindernisse für den Aufbau einer flächendeckenden Telemedizin-Infrastruktur auf. Im Laufe des Veranstaltungsprogramms beleuchteten an den beiden Veranstaltungstagen insgesamt 40 Vorträge die verschiedensten Aspekte rund um die Entwicklung medizintechnischer Systeme. Dabei war die Systemarchitektur ebenso ein Thema wie die Energieversorgung medizinischer Geräte, Module für Medizingeräte, Messgeräte, Sensorlösungen, Benutzerschnittstellen oder die Entwicklung medizinischer Software.
Neben den relevanten Normen lagen hier die Schwerpunkte auf dem Test von Software sowie auf modellbasierten Methoden für die Softwareentwicklung. Doch nicht nur die Komponenten kamen zur Sprache, auch ganz konkrete Anwendungsbeispiele stellten die Referenten vor, von Medizintechnik für Therapiezwecke bis zu innovativen Messgeräten und -prinzipien.
Drei Workshops zeigten die konkrete Umsetzung mikroelektronischer Technik im medizinischen Bereich, von intelligenten Implantaten über bioelektronische Chips für Diagnose und Therapie bis zu Telemedizin und Home-Care-Monitoring.
„Electronics goes medical“ und „Ultra Low Power“ waren die Themen zweier Entwicklerforen, welche die DESIGN&ELEKTRONIK mit der Unterstützung ihrer Schwestermedien MEDIZIN+elektronik und Elektronik am 10. und 11. Oktober 2012 in München veranstaltete. Insgesamt trafen sich zu beiden Entwicklerforen über 327 Teilnehmer, Referenten, Aussteller und Besucher im Hotel Holiday Inn City Centre in München.
























